Weiß & Partner im Weserstadion

22. Februar 2013 |

Unser langjähriger Kunde Wintermann lädt uns ein ins Weserstadion – ein Erfahrungsbericht

Am vergangenen Samstag ist für mich ein kleiner Traum wahr geworden: Ich war zum ersten Mal in meinem Leben im Stadion und habe ein Spiel der ersten Bundesliga gesehen. Werder Bremen gegen den SC Freiburg. Möglich gemacht hat das unser langjähriger Kunde Dirk Wintermann, der meine Kollegen Franka Waterstraat,  André Preukszat und mich zu diesem Spiel eingeladen hat. Ich möchte dieses wunderbare Erlebnis und die Gefühle ein bisschen beschreiben und festhalten.

Kennt ihr das, wenn das Grinsen breiter wird, je mehr man sich einer Sache nähert? Bei mir fing es mit dem ersten Schritt aus der eigenen Haustür an. Es ist Samstag und Samstag heißt: Fußball. Und dieses Mal ist es nicht der aus dem Radio und aus der Sportschau, sondern erlebter Fußball, direkter Fußball, echter Stadionfußball!

Das Ankommen und die damit verbundene Prozedur geht rasch; der Gang über den Parkplatz, die fixe Blick- und Bändchenkontrolle, das Eintreffen in der VIP-Lounge. Verpflegung in gemütlichem und attraktivem Ambiente, Aufregung, die sich langsam aber sicher im Körper breitmacht. Dann das Rausgehen und Erschlagenwerden: Das Stadion ist groß. Nicht so riesig, wie es das Fernsehen vermuten lässt, aber groß und imposant genug. Das Gefühl und das Erleben sind der Wahnsinn: der unglaubliche Anblick von so vielen Menschen – über 38.000! – und die Akustik, die dadurch entsteht. Erst die Hymne, die beim Einlaufen der Spieler gesungen wird – „Werder Bremen, lebenslang Grün-Weiß“ – ein magischer Moment, Ehrfurcht überall. Nach dem Anpfiff: Jubel, Klatschen, Gesang von nahezu allen Seiten, lautstark aus der Nähe, ebenso kräftig aus der Ferne.

 

Wir sitzen auf der VIP-Tribüne, von der man dementsprechend einen sehr guten Überblick hatte. Unter uns die Ostkurve, die unzähligen Hände, die sich in die Höhe erstrecken und im selben Rhythmus klatschen, so synchron, als würde es tausend Mal choreografiert. Als wären alle gleich. Fantastisch, wie sich der Jubel von über 30 Tausend Menschen anhört, oder das Raunen, oder aber Protest. Die ächzende Enttäuschung und das fast schmerzende Pfeifen bei den Freiburger Toren im Wechsel mit der unendlichen Erleichterung in Form von stimmgewaltigem Begeisterungssturm und körperlichem Aufschnellen bei Ausgleichstreffern– alles ist intensiver, lauter, wahrer, das kann man auch mit der besten Soundanlage nicht simulieren, da muss die greifbare Realität auf einen einwirken.

Für wilde Stimmung war auf jeden Fall gesorgt, viele Tore gab es. Am Ende stand es 3:2 für den SC Freiburg. Na gut, zu verlieren ist nicht schön, aber betrübt waren wir keineswegs. Lange unterhielten und amüsierten wir uns noch in der VIP-Lounge, und nun ja, ich möchte und kann sagen: Es war ein wunderbarer Tag, für jeden von uns. Vielen Dank dafür!

Von links nach rechts: Dirk Wintermann, Franka Waterstraat, Katharina Rausch und André Preukszat